Demokratie auf dem Rückzug

Anlässlich von 100 Jahren Demokratie in Österreich liegt es auf der Hand, einen Blick auf Ihren weltweiten Status zu werfen. Dabei wird deutlich: Es könnte weitaus besser um sie stehen.

Freedom in the World 2018

Im seinem Beitrag “Wie steht es um die Demokratie” hat der Kurier kürzlich berichtet, es seien  “nur noch 32 Prozent der Österreicher sind mit dem Funktionieren der Demokratie zufrieden” und stellt, fest, dass der Ruf nach dem starken Mann ist bereits erschreckend laut ist.

Doch nicht nur in Österreich ist die Situation kritisch. Die Plattform Freedom House weist darauf hin, dass die Demokratie 2017 in ihrer größten Krise des Jahrzehnts steckte. Weltweit standen im vergangenen Jahr demokratische Grundwerte, darunter freie und faire Wahlen, Minderheitenrechte, Pressefreiheit und das Rule of Law besonders unter Beschuss. Neben einem Niedergang demokratischer Standards unter Trump in Amerika zeigt sich in Russland und China ein deutlicher Anstieg antidemokratischer Tendenzen. Ähnlich ist die Situation in Südafrika, dem Mittlere Osten, Kambodscha, Tunesien, Marokko, Serbien, Tanzania und Bolivien. In Europa verzeichnet das rechte Lager deutliche Zuwachse, wie die politischen Entwicklungen in Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und auch Österreich zeigen. In besonderem Maße sind auch die Türkei und Ungarn vom Rückgang demokratischer Werte betroffen.

Laut den Angaben auf der Plattform sind insgesamt nur 39% der Weltbevölkerung als „frei“ zu betrachten, etwa ebenso viele, nämlich 37% der Menschen sind von Reglementierungen durch autoritäre Regime betroffen.

Als einen der Gründe für den Verfall führt Freedom House an, dass vor allem junge Generationen, die den Kampf um Demokratie im Faschismus und dem Kommunismus nicht selbst erlebt haben, den Glauben und das Interesse an den Werten und Idealen der Demokratie verlieren. Angesichts dieser Tatsachen ist es dringend notwendig, das Bewusstsein für Demokratie zu stärken. Das kann nur gelingen, wenn sie für den Einzelnen wieder erleb- und greifbar wird. Durch mehr Mitbestimmung können wir das erreichen und damit die Demokratie sicher und unbeschadet ins 21. Jahrhundert holen.




Petition für den Verbindlichen Volksentscheid

Wir, die Unterzeichnenden, fordern das Recht auf den Verbindlichen Volksentscheid. Wir wollen selbst Gesetze einbringen und entscheiden können, als Ergänzung zur Gesetzgebung im Parlament.

Geburtsdatum

Deine Stimme zählt

6,980 Unterschriften
Erster Meilenstein: 10,000 Unterschriften

Wer unterschreibt

Claudia Salzmann
Carina Stöger
Felix Kraxner
Gerhard Walch
Kristin Haas
Alexander Pehm
Walter Marschalek
Jasmin Hernach
Horst Hausberger
Herbert Spiesslechner
Elfriede Gerstl
Margarete Pastirow
Ida Tabertshofer
Margit Gabriele Bauer
Stephan Pabst
Roland Smetana
Beate Polinski
Karin Galli-Moser
Albert Krenmayr
Gerhard Polak
Winfrid Ortmann
Erdogan Yilmaz
Gertraud Grünbacher
Franz Weitenhüller
Gustav Repik
Werner Pirker Ing.

Schreibe den ersten Kommentar

Wir haben dir eine E-Mail mit einem Link geschickt. Aktiviere deinen Account.

    Unsere Partner