Bürger*innenbeteiligung, Case Study Wien: "Pro Wilhelminenberg 2030"

Pro-Wilhelmineberg_2030.jpgEine starke Bürger*innenbewegung formiert sich gegen den Bau von rund 150 Wohnungen in der Gallitzinstraße 8 - 16. Die Anrainer*innen fürchten um die "grüne Lunge" Ottakrings.

16.000 Quadratmeter ist das Gelände zwischen Hofzinsergasse, Erdbrustgasse und Gallitzinstraße groß. Die ehemaligen Flächen der Friedhofsgärtnerei werden nicht mehr genutzt und gelten als Stadtentwicklungsgebiet. Rund 150 Wohnungen sollen dort entstehen. Bei einigen Anrainer*innen stößt dieses Vorhaben jedoch auf wenig Sympathie. Binnen eines Monats haben sich drei Bürger*inneninitiativen formiert, die mittlerweile geeint unter dem Namen "Pro Wilhelminenberg 2030" auftreten.

Unmut macht sich vor allem aufgrund der Intransparenz des Unterfangens und der drohenden Umwidmung breit. "Wir wollen in den Entscheidungsprozess eingebunden und nicht am Ende einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden", so Christian-André Weinberger, Koordinator der Bürger*inneninitiative "Pro Wilhelminenberg 2030".

Konkret wird die Beibehaltung der Flächenwidmung L als "ländliches Gebiet" für eine Nutzung als Grünland und Freiraum gefordert. "Das Grätzel soll auch weiterhin die grüne Lunge Ottakrings bleiben. Man kann nicht jeden Quadratmeter verbauen", so Weinberger.

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